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HAVENTURM BREMERHAVEN

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Technik

 

Nach umfangreichen Vorarbeiten wurde im Jahr 1973 der Turmschaft fast 30 Meter in den Boden auf der Südseite der Sandbank eingespült. Das ebenfalls an Land vorbereitete Oberteil wurde später mit einem Schwimmkran aufgesetzt und anschließend die Verkabelung sowie die technische Einrichtung vervollständigt.

Seine Funktion war in erster Linie die eines Leitfeuers, außerdem als Orientierungsfeuer mit einem Warnsektor für den Vogelsand. Neben einer Spiegel-Drehoptik besaß der Turm auch eine Gürteloptik, außerdem Seefunkfeuer, eine Radarantwortbake und eine akustische Warnanlage (Luftnebelschallanlage).

Ein eigenes Maschinendeck beherbergte die drei Lkw-Dieselaggregate, die für den notwendigen Strom sorgten. Entsprechend regelmäßig musste der ansonsten ferngesteuerte Turm von den Mitarbeitern des Wasser- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven angefahren werden, um Betriebsstoffe zu ergänzen.
Auf dem ausladenden dreigeschossigen Oberteil des Leuchtturms befindet sich weiterhin ein Hubschrauberlandeplatz. Außerdem waren verschiedene Notunterkünfte für das Wartungspersonal sowie für Schiffbrüchige vorhanden.Das frei zugängliche Einstiegsportal zur Aufnahme von Schiffsbrüchigen wurde mit einer Fernsehkamera überwacht. Das Wartungspersonal wurde mit einem Hubschrauber oder einem Tonnenleger am Turm abgesetzt.

Quelle: Die Bautechnik 1/1976)