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HAVENTURM BREMERHAVEN

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Hintergrund

 

Nördlich des Außenelbstroms liegt die Sandbank Großer Vogelsand, die bis ins 20. Jahrhundert der Schifffahrt zum Verhängnis wurde. Der Leuchtturm Großer Vogelsand, der Leitfeuer, Warnfeuer und Orientierungsfeuer trug, wurde zur Sicherung der Elbmündung errichtet und vollautomatisch von Cuxhaven aus per Richtfunk gesteuert.

Hintergrund

Die besondere Gefahr, die von der Untiefe ausgeht, besteht einerseits in den dort herrschenden Witterungsbedingungen und andererseits in dem besonders feinen Sand, dem so genannten Mahlsand, der aufgelaufene Schiffe festhält und zu deren Durchbrechen beiträgt. Es liegen dort mehrere hundert bekannte und unbekannte Wracks. Das bekannteste ist der Frachter Ondo, der am 6. Dezember 1961 dort strandete und dessen Reste heute noch zu sehen sind. Der Frachter Fides strandete dort am 20. Januar 1962. Ursprünglich wurde das Gebiet mit schwimmenden Leuchtfeuern gesichert.

Nach dem Bau der Leuchttürme Alte Weser (1964) und Tegeler Plate (1965) in der Außenweser sollte das neue Verfahren, an Land fertig erstellte Turmschäfte in den Meeresboden einzuspülen, auch in der Elbmündung zur Anwendung kommen.

Errichtung

Errichtet wurde Leuchtturm in den Jahren 1973 und 1974. Dennoch ging der insgesamt 82 m hohe Turm, von dem lediglich 45 Meter aus dem Wasser ragten, erst am 23. Mai 1975 in Betrieb und ersetzte das Feuerschiff Elbe 2. Mit einer Bausumme von 15 Millionen DM wurde er der teuerste Leuchtturm.